Manuskript von Hans Domizlaff um 1937 Hans Domizlaff Archiv - Frankfurt am Main
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Manuskript von Hans Domizlaff um 1937
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Erwin Helmut Geldmacher

Prof. Erwin Helmut Geldmacher
Erwin Helmut Geldmacher (geb. 20. Juni 1923 in Köln, gestorben 24. Februar 2009 in Niederteufen, St. Gallen) studierte Betriebswirtschaftslehre in Köln und Frankfurt am Main. Er war von Anfang der 1950er Jahre bis Mitte der 1990er Jahre als kreativer Gestalter und Berater großer Markenartikelunternehmen tätig. Er hat bei der Entwicklung von Marken wie Asbach Uralt, Aurora, Persil, Pril, Bärenmarke, Thomy, Alete, Maggi und Nescafé, Nespresso, Ernte23, R6, Salem etc. mitgewirkt.

Geldmacher leitete das Tonstudio Frankfurt, das sich unter seiner Ägide zum bekanntesten und größten Privatstudio für kommerzielle Tongestaltung, Funkwerbung und Werbesynchronisierung entfaltete. Das in der Folgezeit entstandene Tonstudio Fischer Studio Bad Homburg arbeitete von 1978 bis 1987.

Seit seinem Eintritt in das Tonstudio Frankfurt 1952 sorgte er für eine systematische Sammlung der Werbebänder (1948 bis 1977). Im Jahre 2003 hat Geldmacher sein Ton-Archiv der Universität Regensburg überlassen; im Juli 2004 wurde hier das Historische Werbefunkarchiv (HWA) an der Universität Regensburg offiziell eingeweiht. Rund 50.000 Werbespots unterschiedlichster Marken wie Alete, Bärenmarke, Caro, Maggi, Persil, Thomy, Sarotti, Zentis und viele andere gehören zum Bestand.

Ein Historisches Werbefilm Archiv, zeitparallel zum Historischen Werbefunkarchiv, bestehend aus „Inselfilm“, vormals N. Handwerk und „Commercialfilm“, vormals Draczynski/Geldmacher, hat Geldmacher im Jahr 2000 an das Deutsche Filminstitut in Wiesbaden überantwortet.

1983 wurde Geldmacher als Gastprofessor an die Hochschule der Künste, Berlin, berufen und lehrte dort bis 1996 – seit 1988 als Honorarprofessor. Seine Themen: Markenplanung, Markengestaltung, Markenführung.

 
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