Manuskript von Hans Domizlaff um 1937 Hans Domizlaff Archiv - Frankfurt am Main
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Manuskript von Hans Domizlaff um 1937
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Werbung ohne Mythos

von Rosser Reeves (1963)

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Rosser Reeves:
Werbung ohne Mythos. Reality in Advertising.

München, Kindler Verlag, 1963.
180 Seiten.
Keine ISBN. Vergriffen!
Informationen zu Rosser Reeves bei wikipedia.

Über das Buch

Es gibt viele Paralellen zwischen Domizlaff und Reeves. Die auffälligste ist die zwischen der von Domizlaff geforderten "Sonderleistung", die zu einer Markenidee geformt werden kann, und Reeves "USP", der Unique Selling Proposition, der aus der unverwechselbaren Produktleistung ein Werbeprogramm entwickelt. Reeves plädiert ebenfalls für Geduld in der Werbung, die langfristig angelegt, einfach konzipiert, intelligent und stilvoll sein soll. Domizlaff hält die Reklame für am besten, "die man sich sparen kann" und rät gleichermaßen dazu, den Kunden nicht mit mehreren Produktversprechen zu behelligen. Interessant ist, daß beide ungefähr zur selben Zeit ihre Gedanken zu Werbung und Marke entwickelten und formulierten. Domizlaff Mitte der 30er Jahre aus seiner Arbeit bei einem Markenartikler (Reemtsma) und mit dem Auftrag von Siemens versehen, deren Markenartikel-Geschäft zu reformieren. Reeves dagegen bei Ted Bates als Werbeberater. Dementsprechend sind ihre Unterschiede: Domizlaff plädiert für eine Politik des kleinen Hebels mit großer Wirkung was die Werbekosten angeht, während Reeves - ganz dem Stereotyp der amerikanischen Werbung entsprechend - zunächst die finanzielle Potenz eines Werbetreibenden taxiert, um dann seine Vorschläge zu machen.

 
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